11.03.2010 08:53 Uhr
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Abas Software AG

Die Abas Software AG bietet die integrierte Standard-Software (ERP/PPS/WWS) "abas-EKS" für mittelständische Unternehmen an. Das ERP-System deckt die Bereiche Verkauf, Einkauf, Materialwirtschaft (WWS), Disposition, Fertigung (PPS), Kalkulation und Rechnungswesen ab. Abas erzielte mit ihren Software-Partnern zusammen - insgesamt 250 Mitarbeiter - einen Umsatz von rund 60 Mio. Mark im Geschäftsjahr 1998. Derzeit setzen über 800 Anwender "abas-EKS" ein, vorwiegend mittelständische Fertigungs-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen der verschiedensten Branchen.
Von den etablierten ERP/PPS/WWS- Softwareanbietern war bisher wenig konkretes über Praxiseinsätze ihrer Software auf Linux zu hören. Die Abas Software AG nimmt dieses Betriebssystem seit einiger Zeit ernst, was im Bereich betriebswirtschaftlicher Standard-Software noch eher die Ausnahme darstellt. In den vergangenen 3 Jahren hat die Karlsruher Softwareschmiede interessante Erfahrungen mit Linux als Server-Betriebssystem gesammelt.

Mit über 800 Installationen der integrierten Standard-Software "abas-EKS" zählt die Abas Software AG zu den erfolgreichsten Anbietern von ERP-Systemen auf dem deutschen Markt. Seit drei Jahren liefern die Softwerker ihre Standard-Software auch auf Linux. Über 130 mal wurde "abas-EKS" mittlerweile auf diesem Betriebssystem installiert, mehr als 100 mal allein im Jahr 1998.

Seit 1994 nutzen die Abas-Software-Entwickler neben Windows NT- und Unix-Servern aller namhaften Hersteller bereits Linux. An Auslieferungen auf dieser Plattform hat damals allerdings noch keiner gedacht. Dennoch war man von den Vorzügen dieses Betriebssystems von Anfang an angetan. "Das schnelle File-System, der effiziente Umgang mit den Hardware-Ressourcen, die Speicherverwaltung sowie die Robustheit haben uns schon damals beeindruckt," sagt Werner Strub, Vorstand der Abas Software AG.

1995 hat Abas dann ihre Software zum ersten Mal auf Linux ausgeliefert. Strub: "Die positiven Erfahrungen haben uns ermutigt, weiter-zumachen. Bis Ende 1997 kamen wir zunächst auf 30 Installationen. 1998 kam dann der Durchbruch: Über 100-mal wurde abas-EKS auf dieser Plattform allein in diesem Jahr in Betrieb genommen."

Die Betreuung und Pflege der Linux-Anwendungen sind so einfach und unproblematisch wie man sich das als Anbieter von ERP-Software nur wünschen kann. Dies spiegelt sich auch bei der Resonanz der Anwender wieder: "Entweder erhalten wir positives Feedback von unseren Kunden. Oder man hört überhaupt nichts, weil das System einfach gut läuft."

Nach vorsichtigen Anfängen mit maximal 20 Arbeitsplätzen wachsen heute die Linux-Installationen in Größenordnungen bis ca. 100 Clients. Die rasante Hardware-Entwicklung macht's möglich.

Den "typischen Linux Anwender" gibt es bei Abas nicht. Es gibt kleine Firmen mit 5 bis 10 Arbeitsplätzen, deren Anwender über keine Betriebssystem-Kenntnisse verfügen. Aber auch Unternehmen mit komplexen Netzwerken und EDV-Abteilung, haben Linux im Einsatz. Waren es in der Vergangenheit eher pragmatisch denkende Mittelstandsbetriebe, so setzen heute immer häufiger auch große Unternehmen, teilweise auch Konzerntöchter, Linux als Server-Betriebssystem ein. "Im Übrigen bleibt bei Abas der Anwender flexibel. Jederzeit kann der Kunde von Linux auf NT oder auf ein anderes Server-Betriebssystem umsteigen. Oder umgekehrt - da hat er freie Wahl."

Typische Serverbasis bei Abas ist ein Pentium II-Rechner, mit 300-450 MHz getaktet, mit schnellem Raid-System und Cache. Diese Ausstattung sorgt für gute Performance. Bei kleineren Installationen wird das Software-Paket "Samba" manchmal komplett als File- und Druck-Server verwendet. Bei größeren, bestehenden Netzwerken wird ein Linux-Server über Samba integriert. "Derzeit erproben wir den 6-Prozessorbetrieb mit der neuen Linux-Kernel-Version 2.1. Die Ergebnisse sind hinsichtlich Stabilität und Performance hervorragend."

Worin liegen für den Anwender die Vorteile von Linux? Es ist ein ausgereiftes und hochentwickeltes Betriebssystem mit ausgezeichneter Performance, Verfügbarkeit und Skalierbarkeit. Daß es Linux zum Nulltarif gibt, ist für den Anwender erfreulich. Aus Sicht von Abas fallen allerdings andere Vorteile von Linux stärker ins Gewicht. Strub: "Auch wenn Linux zu marktüblichen Konditionen bezogen werden müßte, würde es sich in vielen Fällen rechnen. Abgesehen von den schon beschriebenen Vorzügen sind im Lieferumfang Positionen wie WEB-Server, Proxy-Server, E-Mail etc. von Haus aus enthalten. Wichtig für den Anwender ist es, daß sein System störungsfrei läuft. Das kann er von Linux mit Sicherheit erwarten. So spart er langfristig wirklich Geld."

Die Abas Software AG bietet ihre ERP-Software abas-EKS sowohl auf Windows NT als auch auf Linux und anderen Unix-Betriebssystemen an. Im Einzelfall entscheidet der Anwender, welches System aufgrund der gestellten Anforderungen für ihn paßt. Abas stattet die Front-End-Rechner vorzugsweise mit Microsoft-Produkten aus, diese werden gerne in die eigene Anwendung integriert. Nach Abas sind die Microsoft-Produkte nach dem heutigen Stand eher für den Client- als für den Server-Bereich geeignet. "Für uns ist Linux als Server-Betriebssystem in vielen Fällen eine wirklich interessante Alternative. Die in der Öffentlichkeit immer wieder geäußerten Vorbehalte gegenüber Linux sind unzutreffend. Ob es sich um die sogenannte "kryptische" Systemadministration dreht, die heute über moderne Desktops wie zum Beispiel KDE per Look and Feel ebenso möglich ist wie bei NT, oder um unzureichenden Service im Störungsfalle: Die Linux-Unterstützung über das Internet funktioniert heute zuverlässiger und schneller, als man es von einigen professionellen Hotlines kennt," weiß Strub aus Erfahrung.

Die Abas Software AG wie auch das Abas-Partnerumfeld bieten zur Absicherung einer hohen Verfügbarkeit der Systeme einen regulären Hardware- und Linux-Support über Pflegeverträge für ihre Kunden an.

Pressearbeit
ABAS Software AG
Martina Munz
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