Abas Software AG
Die Abas Software AG bietet die integrierte Standard-Software
(ERP/PPS/WWS) "abas-EKS" für mittelständische Unternehmen an. Das
ERP-System deckt die Bereiche Verkauf, Einkauf, Materialwirtschaft
(WWS), Disposition, Fertigung (PPS), Kalkulation und Rechnungswesen ab.
Abas erzielte mit ihren Software-Partnern zusammen - insgesamt 250
Mitarbeiter - einen Umsatz von rund 60 Mio. Mark im Geschäftsjahr 1998.
Derzeit setzen über 800 Anwender "abas-EKS" ein, vorwiegend
mittelständische Fertigungs-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen
der verschiedensten Branchen.
Von den etablierten ERP/PPS/WWS- Softwareanbietern war bisher wenig
konkretes über Praxiseinsätze ihrer Software auf Linux zu hören. Die
Abas Software AG nimmt dieses Betriebssystem seit einiger Zeit ernst,
was im Bereich betriebswirtschaftlicher Standard-Software noch eher die
Ausnahme darstellt. In den vergangenen 3 Jahren hat die Karlsruher
Softwareschmiede interessante Erfahrungen mit Linux als
Server-Betriebssystem gesammelt.
Mit über 800 Installationen der integrierten Standard-Software
"abas-EKS" zählt die Abas Software AG zu den erfolgreichsten Anbietern
von ERP-Systemen auf dem deutschen Markt. Seit drei Jahren liefern die
Softwerker ihre Standard-Software auch auf Linux. Über 130 mal wurde
"abas-EKS" mittlerweile auf diesem Betriebssystem installiert, mehr als
100 mal allein im Jahr 1998.
Seit 1994 nutzen die Abas-Software-Entwickler neben Windows NT- und
Unix-Servern aller namhaften Hersteller bereits Linux. An Auslieferungen
auf dieser Plattform hat damals allerdings noch keiner gedacht. Dennoch
war man von den Vorzügen dieses Betriebssystems von Anfang an angetan.
"Das schnelle File-System, der effiziente Umgang mit den
Hardware-Ressourcen, die Speicherverwaltung sowie die Robustheit haben
uns schon damals beeindruckt," sagt Werner Strub, Vorstand der Abas
Software AG.
1995 hat Abas dann ihre Software zum ersten Mal auf Linux ausgeliefert.
Strub: "Die positiven Erfahrungen haben uns ermutigt, weiter-zumachen.
Bis Ende 1997 kamen wir zunächst auf 30 Installationen. 1998 kam dann
der Durchbruch: Über 100-mal wurde abas-EKS auf dieser Plattform allein
in diesem Jahr in Betrieb genommen."
Die Betreuung und Pflege der Linux-Anwendungen sind so einfach und
unproblematisch wie man sich das als Anbieter von ERP-Software nur
wünschen kann. Dies spiegelt sich auch bei der Resonanz der Anwender
wieder: "Entweder erhalten wir positives Feedback von unseren Kunden.
Oder man hört überhaupt nichts, weil das System einfach gut läuft."
Nach vorsichtigen Anfängen mit maximal 20 Arbeitsplätzen wachsen heute
die Linux-Installationen in Größenordnungen bis ca. 100 Clients. Die
rasante Hardware-Entwicklung macht's möglich.
Den "typischen Linux Anwender" gibt es bei Abas nicht. Es gibt kleine
Firmen mit 5 bis 10 Arbeitsplätzen, deren Anwender über keine
Betriebssystem-Kenntnisse verfügen. Aber auch Unternehmen mit komplexen
Netzwerken und EDV-Abteilung, haben Linux im Einsatz. Waren es in der
Vergangenheit eher pragmatisch denkende Mittelstandsbetriebe, so setzen
heute immer häufiger auch große Unternehmen, teilweise auch
Konzerntöchter, Linux als Server-Betriebssystem ein. "Im Übrigen bleibt
bei Abas der Anwender flexibel. Jederzeit kann der Kunde von Linux auf
NT oder auf ein anderes Server-Betriebssystem umsteigen. Oder umgekehrt
- da hat er freie Wahl."
Typische Serverbasis bei Abas ist ein Pentium II-Rechner, mit 300-450
MHz getaktet, mit schnellem Raid-System und Cache. Diese Ausstattung
sorgt für gute Performance. Bei kleineren Installationen wird das
Software-Paket "Samba" manchmal komplett als File- und Druck-Server
verwendet. Bei größeren, bestehenden Netzwerken wird ein Linux-Server
über Samba integriert. "Derzeit erproben wir den 6-Prozessorbetrieb mit
der neuen Linux-Kernel-Version 2.1. Die Ergebnisse sind hinsichtlich
Stabilität und Performance hervorragend."
Worin liegen für den Anwender die Vorteile von Linux? Es ist ein
ausgereiftes und hochentwickeltes Betriebssystem mit ausgezeichneter
Performance, Verfügbarkeit und Skalierbarkeit. Daß es Linux zum
Nulltarif gibt, ist für den Anwender erfreulich. Aus Sicht von Abas
fallen allerdings andere Vorteile von Linux stärker ins Gewicht. Strub:
"Auch wenn Linux zu marktüblichen Konditionen bezogen werden müßte,
würde es sich in vielen Fällen rechnen. Abgesehen von den schon
beschriebenen Vorzügen sind im Lieferumfang Positionen wie WEB-Server,
Proxy-Server, E-Mail etc. von Haus aus enthalten. Wichtig für den
Anwender ist es, daß sein System störungsfrei läuft. Das kann er von
Linux mit Sicherheit erwarten. So spart er langfristig wirklich Geld."
Die Abas Software AG bietet ihre ERP-Software abas-EKS sowohl auf
Windows NT als auch auf Linux und anderen Unix-Betriebssystemen an. Im
Einzelfall entscheidet der Anwender, welches System aufgrund der
gestellten Anforderungen für ihn paßt. Abas stattet die
Front-End-Rechner vorzugsweise mit Microsoft-Produkten aus, diese werden
gerne in die eigene Anwendung integriert. Nach Abas sind die
Microsoft-Produkte nach dem heutigen Stand eher für den Client- als für
den Server-Bereich geeignet. "Für uns ist Linux als
Server-Betriebssystem in vielen Fällen eine wirklich interessante
Alternative. Die in der Öffentlichkeit immer wieder geäußerten
Vorbehalte gegenüber Linux sind unzutreffend. Ob es sich um die
sogenannte "kryptische" Systemadministration dreht, die heute über
moderne Desktops wie zum Beispiel KDE per Look and Feel ebenso möglich
ist wie bei NT, oder um unzureichenden Service im Störungsfalle: Die
Linux-Unterstützung über das Internet funktioniert heute zuverlässiger
und schneller, als man es von einigen professionellen Hotlines kennt,"
weiß Strub aus Erfahrung.
Die Abas Software AG wie auch das Abas-Partnerumfeld bieten zur
Absicherung einer hohen Verfügbarkeit der Systeme einen regulären
Hardware- und Linux-Support über Pflegeverträge für ihre Kunden an.
Pressearbeit
ABAS Software AG
Martina Munz
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